Es gibt einige Seitenbestandteile, die sorgfältig gestaltet zwar zu einer optimierten Usability beitragen, die aber dennoch im Eifer des Projektgefechts häufig übersehen oder nicht mit genügend Sorgfalt erledigt werden. Dazu gehört neben den Formularen auch der Slogan der Website, die sogenannte Tagline. Die sollte im Web weitaus mehr sein, als eine 0815-Werbefloskel. Durch sie sollte der Nutzer auf einen Blick erfassen, was er auf Ihrer Seite zu erwarten hat.

Auf Start- und Unterseiten präsent

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass jeder User, der Ihre Website betritt, genau weiß, was er hier findet, da er sie ja bewusst ausgewählt hat. Die User gelangen über ganz unterschiedliche Wege auf Seiten: von der Google-Suche über Social Media bis hin zu Querverlinkungen von Partnern. Jeder dieser Nutzer sollte schnell und unmissverständlich erfassen können, um welche Art Seite es sich handelt. Und diese Beschreibung erwartet er intuitiv in der Tagline oben links nahe dem Seitenlogo. Lange Beschreibungen auf der Startseite bekommen nicht alle Nutzer zu Gesicht – und möchten viele auch gar nicht erst lesen.

Kurz und präzise beim Namen nennen

„Beschreiben Sie in einem Satz…“ – das hört man bei Bewerbungen, in der Schule oder auch im Antragsformular für Finanzierungen. Mit gutem Grund. Denn die Beschränkung aufs Wesentliche ist häufig eine größere Herausforderung, als seitenweise Beschreibung zu liefern (die im Web in der Regel niemand liest). Genau darum geht es bei der Wahl der Tagline: Was bieten Sie auf Ihrer Website an? Was kann man auf Ihrer Site tun? Welche Services werden geboten? Beantworten Sie diese Fragen präzise in einem kurzen Satz – und vermeiden Sie allgemeine Formulierung. Denn Sie müssen dem User zeigen, warum er gerade bei Ihnen und nicht bei den anderen 1.000.000 Treffern bei Google weiterlesen soll.