Erfolgreiche Digitalkampagnen, die über alle Kanäle hinweg hervorragende Performance liefern, sind heute i.d.R. das Ergebnis umfänglicher Datenanalysen, Forschungen und Testings. Um sich von der Flut der Werbebotschaft abzusetzen, die auf die Nutzer einprasselt, braucht man mehr als eine kreative Idee. Man braucht einen starken Consumer Insight. Man braucht genau die richtige Botschaft für die richtige Zielgruppe. Und die passende Umsetzung.

Hier sind meine persönlichen Do’s and Don’ts für eine erfolgreiche Digitalkampagne:

Digitale Kampagnenentwicklung – Dos

  1. Ziehen Sie neue Zielgruppen in Betracht
    Die Online-Welt bietet so viele Möglichkeiten, lukrative Zielgruppen zu erkennen. Ob Fanpage-Statistik, Käufer-Analysen, funktonierende Cluster, Keywords und Plattformen im Performance-Marketing – schöpfen Sie aus den Vollen, wenn Sie in der Zielgruppe flexibel sind.
  2. Forschen Sie nach einem starken Consumer Insight
    Ein Consumer Insight ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer guten Kampagnenidee. Ziehen Sie sowohl qualitative Quellen (Social Media, User-Befragungen etc.) als auch quantitative Ressourcen (z. B. Testing-/Trackingergebnisse) und die Erfahrungen von Wettbewerbern zu Rate.
  3. Big Idea mit Netz und doppeltem Boden
    Ohne Testing geht gar nichts! Budget für multivariates OnSite-Testing oder Werbemitteltests ist gut investiert! Selbst dann, wenn Sie nach dem Testergebnis von vorne anfangen müssen.
  4. Erfahrungen sammeln und nutzen
    Erstellen Sie Business Reviews und Testing-Datenbanken, die die Erfahrungen aus vergangenen Kampagnen konsolidieren. Lernen Sie daraus für die Zukunft – um immer besser zu werden.
  5. Die Big 5 beachten
    Wenn Ziele und Zielgruppen feststehen, vergessen Sie keinen der folgenden Schritte zum Going-Live:
    1. Consumer Insight
    2. Ideenentwicklung und Definition der Kanäle
    3. Testing (Idee & Creatives)
    4. Execution & Optimierung
    5. Tracking & Erfolgskontrolle

Digitale Kampagnenentwicklung – Don’ts

  1. Unklarheit über Ziele und Zielgruppen
    Ohne Ziel- und Zielgruppendefinition lassen sich weder Potentiale für eine Kampagne ermitteln, noch eine funktionierende Leitidee. Klingt logisch, wird aber in der Routine oft vernachlässigt.
  2. Mit dem Kanal statt der Leitidee starten
    Eine Kampagne sollte nicht aus einem Kanal heraus entstehen. Erst, wenn eine übergreifende Leitidee feststeht, sollten die dazu passenden digitalen Touchpoins definiert werden.
  3. Advertising ohne Testing
    So gut Ihnen ein Creative auch gefällt, so wenig Zeit zum Livegang auch bleibt: Lassen Sie nichts ohne Testing live gehen. Die Investition lohnt sich.
  4. Keine Absicherung der Leitidee
    Wer seine Leitidee entwickelt hat, sollte prüfen, ob sie in allen digitalen Channels ihre Wirkung entfalten kann. Bestenfalls funktioniert die Idee sogar offline.
  5. Erfolgskontrolle vernachlässigen
    Ohne Erfolgskontrolle keine Optimierung und keine Learnings. Wer channelübergreifende Online-Kampagnen macht, kommt an Customer Journey Tracking & Co. nicht vorbei.