Seit vergangenem Jahr hat Google gleich einen ganzen Blumenstrauß an Möglichkeiten geschaffen,  Textanzeigen in der SERP um zusätzliche Informationen anzureichern – von Bildern über Links bishin zu den Sternen aus Bewertungsportalen. Für Werbetreibende gilt: Je mehr Erweiterungen sie einsetzen, desto mehr Raum kann ihre Anzeige in den Suchergebnissen einnehmen – und desto höher ist die Chance auf gute CTRs, Positionen und CPCs. Wer die Anzeigenerweiterungen nicht nutzt, muss sich in Zukunft mit schlechteren Klickpreisen und Platzierungen anfreunden.

Hier eine kurze Übersicht der neuen Möglichkeiten:

  • Enhanced Sitelinks: Zusätzlich zu Ihrer eigentlichen Google-Anzeige können Sie den Nutzern relevante Sitelinks zu Unterseiten oder speziellen Landingpages auf Ihrer Website präsentieren – inklusive Kurzbeschreibung pro Link. Ein tolles Feature, um auf besondere Angebote oder mehrere Produkte aufmerksam zu machen.
  • Image Extension: Um Ihre AdWords-Anzeige weiter aufzuwerten, können Sie passende Bilder bei Google hinterlegen (die jedoch zunächst geprüft werden müssen). Wenn Ihre Anzeige auf Platz 1 der Suchergebnisse ausgespielt wird, können diese Bilder angezeigt werden. Die Funktion wird allerdings noch nicht flächendeckend dar- und bereitgestellt.
  • Review Extension: Ein tolles Trust-Element! Wenn man Bewertungen (z. B. von Trusted Shops), Zitate oder Awards von unabhängigen Dritten erhalten hat, kann man diese in seinen Ads anzeigen (z. B. in Form von Sternen). Die Information muss allerdings auch auf der Zielseite schnell und problemlos auffindbar sein.
  • Call Extension: Eine sehr praktische Erweiterung für mobile Suchen. Über den Telefon-Button in der Anzeige können Ihre User Sie direkt mit Ihrem Smartphone anrufen.
  • Location Extension: Insbesondere für Firmen mit Filialen ein schickes Feature. In Verbindung mit dem Google Places Konto kann der für den User nächstgelegene Standort angezeigt und in Google Maps verlinkt werden.
  • App Extension: Wenn der Nutzer mit dem Smartphone unterwegs ist, kann man ihm über die Ad direkt Apps aus dem Play- oder iTunes-Store zeigen. Diese werden mit Bild und Preis dargestellt und zum Download angeboten.

Weitere Features wie zum Beispiel die Search- oder Dropdown-Erweiterung stehen schon in den Startlöchern. Auch in Sachen Tracking hat Google im letzten Jahr so Einiges aufgefahren. Wer seine AdWords mit Google Analytics trackt, ist da klar im Vorteil.